Schritt für Schritt zum neuen Familienmitglied

Schritt für Schritt zum neuen Familienmitglied

Tieradoption beim Zürcher Tierschutz

Beim ersten Anruf eines Interessenten werden vom Zürcher Tierschutz ein paar wesentliche Dinge abgefragt, insbesondere welcher Hund gesucht wird.

Bei einem gemeinsamen Termin im Tierheim wird dann detailliert die Erwartungshaltung der Interessenten an das neue Familienmitglied, die Familiensituation, das Wohnumfeld, etc. besprochen. Glauben die Tierheimverantwortlichen, über ein, zwei geeignete Kandidaten zu verfügen, werden diese Hunde aus den Boxen ins Gespräch geholt. Sind sich alle sympathisch, geht es auf einen gemeinsamen Spaziergang mit dem ausgewählten Kandidaten.

In den folgenden zwei Wochen kommen die Interessenten für zwei bis vier weitere Spaziergänge vorbei.

Ist die neue Familie noch immer adoptionsillig, darf der Hund auf Probe in sein neues Zuhause einziehen. Nach einer Probezeit von drei bis vier Wochen kommen Hund und Halter zur ärztlichen Austrittskontrolle zurück und das Vertragliche wird geregelt.

Zum Abschluss wird bei allen vermittelten Tieren eine Platzkontrolle vor Ort gemacht.

Tieradoption beim Tierheim Pfötli

Auch das Tierheim Pfötli folgt diesem strukturierten Prozess. Aufgrund der geringen Anzahl an zu vermittelnden Hunden, die oftmals frühere „Problemfälle“ waren, wird der Kennenlern-Prozess überdies mit Trainings auf dem Tierheimgelände ergänzt.

Das Tierheim verfolgt die weitere Entwicklung der Tiere, da mit den neuen Besitzern häufig noch Jahre nach der Vermittlung ein Austausch und freundschaftlicher Kontakt gepflegt wird.

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren? Lesen Sie hierzu das Petsitting24-Interview mit dem Züricher Tierschutz und dem Tierheim Pfötli.

Tieradoption bei der Tierschutzorganisation Animal Happyend

Als Auslandstierschutzorganisation hat Animal Happyend einen leicht angepassten Ablauf, um sicherzustellen, dass sich auch ohne vorherige „Beschnupperungsphase“ die richtigen Hunde und Familien treffen:

Hunde werden nur gegen eine Schutzgebühr vermittelt. Denn sie haben oft traurige Schicksale hinter sich und bringen eine Vorgeschichte mit. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sichergestellt wird, dass die notwendigen Voraussetzungen für den Hund, damit er den Rest seines Lebens bei der Familie bleiben darf, erfüllt werden können.

Bei einer Vorkontrolle wird in einem persönlichen Gespräch ausführlich informiert und individuell entschieden. Überprüft wird z. B. die Wohnsituation, ob der Vermieter der Tierhaltung zustimmt und ob alle Familienmitglieder einverstanden sind. Es werden der Zeit- und Geldaufwand angesprochen, die Regelung von Ferien- und Krankheitsaufenthalte, die Anwesenheit anderer Haustiere, die Anforderungen an eine artgerechte Haltung und genügend Bewegung sowie die Verträglichkeit mit Katzen, Hunden und Kindern.

Während der ersten beiden Wochen nach Einzug des Hundes sollen die Besitzer Ferien nehmen, ebenfalls wird ein Leinenzwang von mindestens 6 bis 8 Wochen auferlegt.

Nach einigen Monaten wird eine persönliche Nachkontrolle beim Tierhalter und Vermittlungshund gemacht, um sicherzustellen, dass die Vermittlung positiv ist.

Bei von animal happyend organisierten Veranstaltungen und gemeinsamen Spaziergängen treffen sich Hunde, Halter und Tierschützer oft über Jahre wieder.

Alle vermittelten Hunde werden kastriert, gechipt, geimpft und verfügen über einen Pass samt Impfausweis.

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren? Lesen Sie hierzu das Petsitting24-Interview mit der Tierschutzorganisation Animal Happyend.

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